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Der
offene Brief an G. W. Bush vom Präsidenten Ledermann von A.R.T.I.S.T.,
einer Künstlerorganisation:
Offener
Brief an Präsident G. W. Bush - 02.02.2001
Sehr geehrter Präsident Bush,
Als jüdischer Sohn eines US-Veteranen, dessen Vater
im Zweiten Weltkrieg in Nazi-Deutschland gekämpft hat, bin ich über
Ihre Verbindungen zum Dritten Reich, zum Anti-Semitismus und zur Eugenik
tief beunruhigt. In zahlreichen Büchern, Zeitungsartikeln und auf
Tausenden von Webseiten wird auf diese Verbindungen Bezug genommen.
Ich selbst habe zwei Jahre lang recherchiert und mich
so davon überzeugen können, dass diese Anschuldigungen gegen drei
Generationen Ihrer Familie ernst zu nehmen sind. Unter den bekannten
Autoren, welche die Bush-Familie in eine direkte Verbindung zu
Nazi-Deutschland bringen, ist der frühere Ankläger der Abteilung des
US-Justizministeriums zur Verfolgung von Nazi-Kriegsverbrechen, John
Loftus, heute Präsident des Florida Holocaust Museums.
Obwohl ich Sie nicht gewählt habe, und obwohl die
Präsidentenwahlen des Jahres 2000 von ihrer Legitimität her
fragwürdig waren, erkenne ich Sie als Präsidenten der Vereinigten
Staaten an. Daher ist es wichtig, dass Sie selbst auf diese Thematik
eingehen.
Während des Wahlkampfs war auf Ihrer Seite eine
konzertierte öffentliche Anstrengung zu beobachten, solchen Gruppen,
wie den Afro-Amerikanern und den Behinderten, die Hände zu reichen -
eben denen, die von Ihrer Familie in der Vergangenheit zum Ziel von
Vernichtungs- und Sterilisationsbemühungen gemacht worden waren. Ich
möchte gern glauben, dass diese Anstrengung Ausdruck einer tiefgehenden
inneren Veränderung ihrerseits und nicht nur zynische Wahlwerbung
gewesen ist, mit der sie die Menschen ihre Familiengeschichte vergessen
lassen wollten, oder - schlimmer noch - eine Taktik zur Verschleierung
von noch mehr Schrecklichem in der Zukunft.
Sie geben häufig an, ein Mann des Glaubens zu sein,
ein wiedergeborener Christ. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament,
aus dem Sie täglich lesen, legen großen Wert auf Reue und Vergebung.
In diesem Zusammenhang wäre es angemessen, dass sie
Stellung zu diesen Anschuldigungen beziehen, entweder indem Sie diese
zurückweisen oder sie anerkennen, und falls sie zutreffen sollten,
sollten sie diese dem Volk gegenüber öffentlich vertreten. Dies
könnte eher noch als leere Rhetorik und politische Selbstdarstellung
die Heilung hervorbringen, die Sie anstreben.
Zum Zwecke der Klarheit werde ich einige Einzelheiten
der vier hier hauptsächlichen Anschuldigungen auflisten und kurz
zusammenfassen, und ich bitte Sie, auf diese Anschuldigungen einzeln zu
antworten. Quellenangaben aus Büchern, Zeitungen und Webseiten von
Denkfabriken und Stiftungen, die sich mit Ihnen befassen und welche die
einzelnen Anschuldigungen belegen, können auf der Webseite und in den
Texten gefunden werden, die am Ende dieser Nachricht aufgeführt sind.
1. DIE BUSH-FAMILIE FINANZIERTE HITLER
Ihr Großvater Prescott Bush (dessen Portrait nun im
Oval Office des Weißen Hauses hängt) und sein Schwiegervater, George
Herbert Walker (nach dem Sie benannt sind), waren geschäftsführende
Direktoren, Anteilseigner und Vorstandsmitglieder von Brown Brothers
Harriman, einst das bedeutendste private Bankhaus Amerikas. In dieser
Eigenschaft leiteten sie persönlich einen Verband ineinander
verflochtener Unternehmen, einschließlich der Hamburg-Amerika Shipping
Line und der Union Banking Corporation. Im Jahre 1942 wurde eine Anzahl
dieser Unternehmen zu Frontunternehmen der Nazis erklärt.
Dies geschah durch die Aufsichtsbehörde für ausländisches Eigentum,
welche die Einhaltung des Gesetzes über den Handel mit dem Feind
überwachte. Dieses Gesetz war zuvor vom Kongress der Vereinigten
Staaten verabschiedet worden.
Diese Unternehmen fungierten als Kanäle, über die
Hunderte Millionen von Dollar an Bargeld und in Form von strategisch
bedeutender Kriegsausrüstung nach Nazi-Deutschland und zu IG Farben
geschleust wurden, einem Öl-, Chemie- und Munitionskartell, das sich
zur Hälfte im Besitz von John D. Rockefellers Unternehmen Standard Oil
befand. Diese selbe IG Farben baute und betrieb Auschwitz sowie 40
weitere Sklavenarbeits- bzw. Vernichtungslager.
Leider wurde diese beschämende Zusammenarbeit nach
dem Zweiten Weltkrieg fortgesetzt. Viele der Unternehmen, wie General
Motors, Alcoa, Monsanto, sowie die verschiedenen Ölfirmen, welche durch
die von Ihnen ernannten Kabinettsmitglieder so überreichlich
repräsentiert sind, waren ebenfalls enthusiastische Unterstützer
Nazi-Deutschlands und in einer Anzahl von Fällen waren sie direkt in
den Betrieb der Sklavenarbeits- bzw. Vernichtungslager der IG Farben,
sowie den Holocaust und Eugenikmaßnahmen verwickelt.
Der Ursprung Ihres Familienvermögens und Ihrer weitreichenden
politischen und geschäftlichen Verbindungen können geradezu
direkt auf das Dritte Reich zurückgeführt werden.
2. DIE BUSH-FAMILIE REPRÄSENTIERT DREI GENERATIONEN
VON EUGENIKERN
Während Ihre öffentlichen Erklärungen viele
Amerikaner dazu gebracht haben zu glauben, Sie seien prinzipiell gegen
Abtreibung und strikt für gleiche Rechte der Minderheiten sowie der
körperlich oder geistig Behinderten, so liefert eine nur kurze
Recherche Ihres familiären Hintergrundes ein völlig anderes Bild. In
enger Zusammenarbeit mit den Familien Rockefeller und Harriman - eine
Verbindung, die mit der Finanzierung Hitlers begonnen hat - stand Ihre
Familie beinahe 70 Jahre lang an vorderster Front der amerikanischen
Eugenikbewegung.
Ihr Vater und Ihr Großvater waren beide prominent in
die Organisation Planned Parenthood (Elternschaftsplanung) verwickelt,
dies noch zu einer Zeit, als die Organisation höchst fragwürdig war.
Heute gilt Planned Parenthood als Fürsprecherin des Rechtes der Frauen
zur freien Wahl. Als Ihr Vater und Ihr Großvater aber in diese
Organisation verwickelt waren, stand sie noch in vorderster Linie einer
landesweiten Bewegung für die Sterilisierung von Angehörigen der
Minderheiten sowie körperlich oder geistig behinderter Menschen. Die
Gründerin dieser Organisation, Margaret Sanger, hat in den Dreißiger
Jahren Hitlers Rassegesetze begeistert unterstützt und sich bemüht,
diese Gesetze überall in den Vereinigten Staaten einzuführen. Beide,
Ihr Vater und Ihr Großvater, haben viele Jahre lang versucht, die
Vermehrung der Menschen in der Dritten Welt zu begrenzen, weil sie diese
Vermehrung als eine Bedrohung für die amerikanische Vorherrschaft
ansahen. Zuzeiten, als Ihr Vater Abgeordneter im US-Kongress war, wurde
ihm von dessen Kollegen der Spitzname Präser verliehen, weil er wie
besessen für eine Begrenzung der Geburtenrate für Minderheiten
eintrat.
Wie auch Sie selber sowie viele Ihrer Berater, so
haben auch Ihr Vater und Ihr Großvater dem Pioneer Fund
(Pionier-Stiftung) angehört, einer privaten Eugenik-Stiftung mit Sitz
in New York, die von Wycliffe Draper gegründet worden war. Draper und
weitere Angehörige des Pioneer Fund halfen bei der Abfassung von
Hitlers Rassegesetzen sowie von amerikanischen Gesetzen zur gerichtlich
angeordneten Zwangssterilisierung, die einstmals in 30 US-Bundesstaaten
rechtsgültig waren. Von eben diesen Gesetzen waren Hitlers Rassegesetze
- die dann zum Holocaust führen sollten - inspiriert.
William H. Draper III, ein Verwandter des Pioneer
Fund-Gründers Wycliffe Draper und Zweiter Vorsitzender des Kommittees
für Spendensammlungen für den Bush-Präsidentschaftswahlkampf im Jahre
1980, war gleichfalls ein führender Vertreter der weltweiten
Eugenikbewegung. Dessen Vater, William H. Draper junior, war Direktor
der German Credit and Investment Corporation (Deutsche Kredit- und
Aufbauanstalt), eines Nazi-Frontunternehmens, mit dem Ihr Großvater
Prescott Bush in Verbindung stand.
Ihr Vater arbeitete als UN-Botschafter zusammen mit
William H. Draper III und John D. Rockefeller III an der Ausweitung der
Aktivitäten des Office of Population Control at the US Agency for
International Development (USAID) (Amt für Bevölkerungskontrolle bei
der US-Behörde für internationale Entwicklung). Im Vorwort zu dem 1973
erschienenen Buch World Population Crisis: The United States Response
(Weltbevölkerungskrise: die Antwort der Vereinigten Staaten), lobte Ihr
Vater die lebenslangen Bemühungen Rockefellers und Drapers um Eugenik.
Mittlerweile glauben zahlreiche Forscher, die
afrikanische AIDS-Epidemie sei auf eine der vielen verdeckten
Bevölkerungskontrolltechniken zurückzuführen, die von USAID
eingeführt worden sind.
Als Vorsitzender der Task Force on Earth Resources
and Population (Aktionsausschuss für Erdressourcen und Bevölkerung)
der Republikanischen Partei ließ Ihr Vater den bekannten
Rassen-Wissenschaftler William Shockley vor dem US-Kongress sprechen,
damit Shockley für seinen Bonus Sterilization Plan werben konnte.
Dieser Plan sah vor, Afroamerikanern, Drogensüchtigen und Behinderten
finanzielle Anreize zu bieten, wenn sie sich freiwillig sterilisieren
lassen würden, um damit Ausgaben für Wohlfahrtsunterstützung,
Sozialleistungen und Kriminalität einzusparen.
3. MITFÜHLENDER KONSERVATISMUS (compassionate
conservatism) ALS NEUE EUGENIKPOLITIK
Die meisten Amerikaner wissen, dass Sie als
Gouverneur von Texas mehr Hinrichtungen verantwortet haben, als
irgendein anderer US-Gouverneur oder führender Politiker in der Welt.
Hingerichtet wurden auch Frauen, sowie geisteskranke und
intelligenzretardierte Häftlinge. Gleichzeitig wies das von Ihnen
regierte Texas die im US-Vergleich schlechteste Statistik in Bezug auf
Rechtshilfe für Untersuchungshäftlinge auf. Ihr Guiness-Rekord für
Hinrichtungen passt zu den auf Eugenik ausgerichteten Bemühungen Ihres
Vaters und Großvaters.
Eine Vielzahl der Mitglieder Ihres Stabs und
Kabinetts waren entweder Lobredner Charles Murrays oder sie haben in
direkter Verbindung zu diesem gestanden. Charles Murray ist Autor von
Bell Curve (Glockenkurve), einem klassischen Eugeniktext, der beweisen
will, dass Afroamerikaner genetisch unterwertig sind und also den
geringsten Intelligenzqotienten aller Rassen aufweisen würden. Diese
schlammige Theorie wird von Murray dann zur Rechtfertigung der
Streichung von Wohlfahrtsunterstützung, von affirmative action, von
Sozialprogrammen und zum Bau von noch mehr Gefängnissen genutzt - alles
Vorstellungen, denen Sie eng verbunden sind. Fast alle Quellenangaben in
Bell Curve lassen sich direkt auf den Pioneer Fund zurückführen, einer
Eugenik-Organisation mit langjährigen Verbindungen zu Ihrer Familie.
Zu Ihren Kabinettsvorschlägen und Beratern, die eine
entweder organisatorische oder persönliche Verbindung zur Bell Curve
haben, gehören Stephen Goldsmith, Tommy Thompson, Elaine Chou, Myron
Magnet, Marvin Olasky, Linda Chavez, Karl Rove, Floyd Flake, Spencer
Abraham und John Ashcroft. Selbst Ihre Berater in Fragen der
Minderheiten besitzen Verbindung zur Bell Curve.
Ihr Minister für Health and Human Services
(Gesundheit und Dienstleistungen am Menschen), Thommy Thompson,
stützte als Gouverneur von Wisconsin seine Wohlfahrtsreformen auf
Murrays Buch und stellte Murray als Berater an. Ihr Chefberater für
Innenpolitik, Stephen Goldsmith, schreibt Murray zu, die gesamte
Wohlfahrts-Reformbewegung in den USA aufgebaut zu haben und bei
einem Wohlfahrtsseminar am Manhattan Institute stellte er ihn
kürzlich als großen Gelehrten vor. Myron Magnet, Autor eines Buches,
das Sie angeblich nach der Bibel am stärksten beeinflusst haben soll,
findet in beinahe jedem seiner Artikel lobende Erwähnung für Murray.
Murrays rassistisch belastete Vorstellungen werden
auf den Webseiten der Heritage Foundation, der Federalist Society und
des Manhattan Institutes ausführlich zitiert und verschwenderisch
gepriesen - hier handelt es sich um rechtslastige Denkfabriken, die mit
Ihnen und durchgehend allen Ihrer Kabinettsernennungen eng verbunden
sind.
Auf einigen dieser Webseiten wird Murray Hunderte von Malen erwähnt,
und dies immer als visionärer und brillanter Denker. Die soeben
genannten Organisationen haben in bedeutender und vielfältiger Weise zu
Ihrer Präsidentschaft beigetragen, und einige der Obersten
Bundesrichter, die zu Ihrem Vorteil entschieden haben, sind dort
Mitglieder.
Die Bell Curve ist am Manhattan Institute entstanden,
eben jener Denkfabrik, der sie öffentlich attestiert haben, die Quelle
Ihrer politischen Ideen zu sein. Bis auf den heutigen Tag hin steht
Murray gemeinsam mit einigen Ihrer engsten Berater auf denselben
Rednerlisten.
Den beiden Altmitgliedern des Manhattan Institute,
John J. DiIulio Jr. und Stephen Goldsmith, haben sie soeben die Leitung
einer viele Millionen Dollar schweren faith based initiative (von
Glauben gestützter Initiative) übertragen, durch welche
Sozialleistungen ersetzt werden sollen. Es passt zu den vielen hier in
diesem Brief gemachten Angaben, dass der frühere CIA-Direktor William
Casey - ein enger Verbündeter Ihres Vaters - Gründer des Manhattan
Institutes war, und dass dies derselbe William Casey ist, der in den
Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges damit beschäftigt gewesen ist,
Hunderte von in Eugenik verwickelte ehemalige Nazis in die USA zu
bringen.
4. IHRE HOFFNUNG, DAS CHRISTENTUM ZUR DE FACTO
OFFIZIELLEN RELIGION DER USA ZU MACHEN
Sowohl als Gouverneur von Texas als auch als
US-Präsident haben sie zahlreiche öffentliche Erklärungen abgegeben,
aus denen hervorgeht, das Christentum sei die offizielle Religion dieser
Nation, ein Standpunkt, der offensichtlich auch von Ihrem Stab, Ihren
Kabinettsmitgliedern und Ihren Beratern geteilt wird. Als Gouverneur
führten Sie in Texas einen staatlichen Feiertag ein, den Jesustag. Es
lässt sich nicht erkennen, dass sie jemals daran gedacht hätten, auch
einen Mosestag, einen Buddhatag oder Mohammedtag einzurichten, obwohl
doch viele Bürger Ihres Staates dem entsprechenden
Glaubensgemeinschaften angehören.
Anders als andere US-Präsidenten in der
Vergangenheit, haben Sie nicht einen einzigen Angehörigen jüdischen
Glaubens in Ihr ansonsten vielfältig zusammengesetztes Kabinett geholt,
in dem sich lediglich ein Araboamerikaner, ein Sinoamerikaner, ein
Japanamerikaner, ein Afroamerikaner und ein Kubaamerikaner finden
lassen.
Während Ihrer Präsidentschaftskampagne haben Sie öffentlich erklärt,
dass nur diejenigen in den Himmel gelangen könnten, die Christus
annehmen, was auch bedeutet, dass Angehörige anderer Religionen -
speziell Juden - zur Hölle verdammt seien. Genau diese Behauptung hat
über Jahrhunderte hinweg dazu gedient, Anti-Semitismus, religiöse
Zwangskonversionen und Völkermord zu rechtfertigen. In Frage stehen
hier nicht Ihre Glaubensansichten, sondern dass Sie meinten, diese
herausstellen zu sollen, als Sie sich um das höchste Amt im Staate
beworben haben und obwohl Sie aus der Geschichte wissen, dass dies ein
Mittel ist, den Anti-Semitismus zu fördern.
Während des Präsidentschaftswahlkampfes Ihres
Vaters im Jahre 1988 wurde von einer jüdischen Zeitung bekannt gemacht,
dass mindestens zehn ehemalige Nazis, darunter einige direkt in den
Holocaust verwickelte SS-Vertreter, führende Positionen im
Wahlkampfteam Ihres Vaters besetzt haben. Durch öffentlichen Druck
wurden sie zum Rücktritt gezwungen, nahmen später jedoch die
Zusammenarbeit mit Ihrem Vater wieder auf.
Wie auch bekannt ist, ist Ihr Vater ein enger Freund,
langjähriger Verbündeter und Geschäftspartner der königlichen
Familie Saudi-Arabiens.
Dasselbe gilt für Ihren Vizepräsidenten Dick
Cheney. Diese korrupte, heftigst antisemitische Dynastie der Sauds, die
in den Zwanziger Jahren von Wallstreet-Partnern aus dem Ölgeschäft
Ihres Vaters an die Macht gebracht worden ist, hat zu den begeistertsten
Unterstützern Hitlers gezählt.
Der sogenannte Guru Ihrer Faith-based Initiative,
Marvin Olasky, wechselte vom jüdischen zum christlichen Glauben über
und versucht aktiv, auch andere Juden zum Glaubenswechsel zu bewegen. Im
Unterschied zu einigen der Beteiligten in Ihrer Faith-based Initiative,
ist Herr Olasky jedoch ehrlich genug zuzugeben, dass es im Rahmen von
sozialen Aktivitäten, die durch Steueraufkommen finanziert sind,
zu Bekehrungsbemühungen kommen soll.
Im Lichte dieser Fakten sowie der jahrzehntelangen
finanziellen Bemühungen Ihrer Familie um Nazi-Deutschland, ist es nur
fair zu fragen, ob Sie Antisemit sind?
Herr Präsident, ich habe Verständnis, dass Sie
viele wichtige Aufgaben zu erledigen haben. Dennoch erscheint es mir von
wesentlicher Wichtigkeit, dass sie diese Frage kurzfristig und bis
ins Einzelne vollständig beantworten. Wiederholt haben Sie gesagt, Sie
seien einer der Verbindendes und nicht einer der Trennendes sucht; was
könnte dann besser helfen, die anhaltenden Zweifel von Millionen von
Amerikanern bezüglich Ihrer Person, Ihres Kabinetts und Ihrer
Präsidentschaft zu zerstreuen, als eine schnelle Beantwortung der hier
gestellten Fragen.
Das amerikanische Volk wäre sicherlich erleichtert,
herauszufinden, dass all diese Anklagen falsch sind, und dass Sie
tatsächlich der bescheidene Familienvater und wiedergeborene Christ
sind, den uns Ihre Helfer und die Medienunternehmen so nachdrücklich
bemüht sind zu zeigen.
Quellen - neben zahlreichen anderen - in den
folgenden Büchern und Artikeln:
The Secret War Against the Jews, by John Loftus and
Mark Aarons, St. Martin's Press;
Trading with the Enemy by Charles Higham, 1983; The
Splendid Blond Beast: Money Law and Genocide in the Twentieth Century by
Christopher Simpson, 1993; Blowback, by Christopher Simpson, Weidenfeld
& Nicolson 1988;
Old Nazis, the New Right, and the Republican Party by
Russ Bellant
Herr Präsident, in Erwartung Ihrer Antwort verbleibe
ich
Hochachtungsvoll
Robert Lederman,
President of A.R.T.I.S.T.
(Artists Response To Illegal State Tactics) (718) 743-3722
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